Ein Karton wirkt auf den ersten Blick wie eine eher nebensächliche Entscheidung. Schließlich könnte man meinen, dass es kaum eine Rolle spielt, welche Verpackung verwendet wird. Wer jedoch Verpacken und Logistik im Unternehmen effizient gestalten möchte, sollte genauer hinsehen. Die Wahl des passenden Kartons kann nicht nur die Sicherheit der Ware beeinflussen, sondern auch Arbeitsabläufe vereinfachen, Zeit sparen und Verpackungskosten reduzieren.

Karton ist Karton – oder doch nicht?

Der Unterschied kann erheblich sein. Kartons sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Eine der grundlegenden Unterscheidungen betrifft die Anzahl der Wellen: Man spricht von einwelligen und zweiwelligen Kartons.

Ein 1-welliger Karton besteht aus einer Welle Papier, die zwischen zwei Papierlagen liegt. Dadurch ist er vergleichsweise leicht und flexibel und eignet sich für viele alltägliche Versandaufgaben. Ein 2-welliger Karton verfügt dagegen über zwei Wellenschichten und drei flache Papierlagen. Er ist dadurch stabiler und widerstandsfähiger gegenüber Druck und Belastungen. Das kann beim Versand schwerer, empfindlicher oder besonders großformatiger Produkte von Vorteil sein.

Allerdings benötigt nicht jede Sendung die maximale Stabilität. Für leichte und unempfindliche Waren kann ein einwelliger Karton vollkommen ausreichen. Zweiwellige Varianten sind in der Regel aufwendiger und damit teurer. Eine passende Auswahl hilft daher, unnötige Verpackungskosten zu vermeiden, ohne bei der Sicherheit der Produkte Kompromisse einzugehen.

Weitere Typen von Kartons

Eine weitere wichtige Unterscheidung betrifft die Konstruktion des Kartons. Erfahrene Hersteller und Lieferanten orientieren sich dabei häufig an den FEFCO-Codes. FEFCO steht für „European Federation of Corrugated Board Manufacturers“. Das FEFCO-System stellt international einheitliche Bezeichnungen für unterschiedliche Verpackungskonstruktionen bereit. Dadurch lässt sich eindeutig beschreiben, wie ein Karton aufgebaut ist.

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Im Geschäftsalltag begegnet man allerdings häufiger den gebräuchlichen Produktbezeichnungen. Dazu gehören beispielsweise Faltkartons, Faltschachteln, Automatikboden-Kartons, Kartons mit Klebestreifen und Ausreißfaden sowie Bücherkartons.

Faltkartons gehören zu den klassischen Versandlösungen. Sie sind vielseitig einsetzbar und eignen sich besonders dann, wenn eine einfache und kostengünstige Verpackung benötigt wird. Faltschachteln werden hingegen häufig für kleinere Produkte verwendet und ermöglichen eine ansprechende Präsentation. Automatikboden-Kartons lassen sich dagegen besonders schnell aufrichten und sind daher interessant, wenn viele Sendungen in kurzer Zeit vorbereitet werden müssen.

Diese Vielfalt bedeutet, dass Versandkartons für Unternehmen nicht nach einem einzigen universellen Schema ausgewählt werden sollten.

Wie der richtige Karton Logistikprozesse optimieren kann

Die Wahl des Kartons wirkt sich direkt auf den Arbeitsaufwand aus. Wer Verpacken optimieren möchte, sollte daher darauf achten, wie schnell sich ein Karton aufrichten und verschließen lässt und wie viel Platz er im Lager benötigt. Bei großen Versandmengen können selbst kleine Ersparnisse einen deutlichen Unterschied machen.

Auch die Größe ist entscheidend: Zu große Kartons benötigen mehr Füllmaterial, zu kleine können die Ware beschädigen. Passende Versandkartons für Unternehmen helfen dabei, Material gezielt einzusetzen und Arbeitsabläufe effizient zu gestalten. So wird eine effiziente Verpackung zu einem wichtigen Bestandteil von Verpacken und Logistik und trägt dazu bei, Logistikprozesse optimieren zu können. Gleichzeitig lassen sich Verpackungskosten reduzieren und Versandprozesse besser organisieren.

Zusammenfassung

Eine optimale Kartonlösung sollte zum Produkt und zum jeweiligen Arbeitsablauf passen. Cartonhub bietet dabei unterschiedliche Versandkartons für verschiedene Anforderungen und unterstützt Unternehmen dabei, Verpackungskosten im Blick zu behalten und ihre Abläufe effizienter zu gestalten.