Sie träumen schon lange davon, endlich ihr eigenes Café oder ein Restaurant zu eröffnen, und haben nun bereits den ersten Schritt gewagt? Dann ist Ihnen vermutlich bewusst, dass es sich bei einer Neugründung keineswegs um ein einfaches Unterfangen handelt. Eine sorgfältige Planung, ein durchdachtes Konzept und das Wissen um mögliche Stolpersteine können im ersten Jahr entscheidend sein. Denn gerade in der Gastronomiebranche gilt: Kreativität ist gut, Planung ist besser – und wird mit digitalen Tools noch einfacher.
Besondere Herausforderungen im Gastgewerbe
Insbesondere in der Gastronomie bringt eine Neugründung viele Herausforderungen, aber natürlich auch große Chancen mit sich. Einerseits ist da die hohe Konkurrenz in Großstädten. Andererseits aber haben Betreiber auch mit steigenden Energie- und Mietkosten zu kämpfen. Diese wiederum können Gründer dazu zwingen, Preise auf der Speisekarte schnell zu erhöhen – wodurch es schwer sein kann, sich eine treue Stammkundschaft zu erhalten. Des Weiteren haben viele Betriebe immer noch mit Personalmangel zu kämpfen, wenngleich sich der Fachkräftemangel in den letzten Jahren stabilisiert hat.
Angesichts all dieser Herausforderungen verwundert es wohl kaum, dass in Deutschland nur 36 % der neu gegründeten Gastronomie-Unternehmen nach fünf Jahren noch aktiv sind. Trotzdem aber sollten Neugründer nicht verzagen. Mit guter Planung und den richtigen Tools können alle Hürden überwunden werden.
So gelingt der Start: Strategien und digitale Helfer
Gerade in den ersten Monaten vor und nach der Gründung ist es entscheidend, immer einen kühlen Kopf und den Überblick zu behalten. Hier können digitale Tools Abhilfe schaffen. Sogenannte Warenwirtschaftssysteme können etwa dabei helfen, Lagerbestände zu überwachen und Bestellungen zu automatisieren. Auf diese Weise sparen Betreiber wertvolle Ressourcen und schonen dabei auch noch die Umwelt. Auch im Bereich der Personalplanung können digitale Programme für Entlastung sorgen. Chaotische Schichtpläne und sich überschneidende Urlaubspläne werden durch die transparente, klare Übersicht zu Schnee von gestern.
Kommen wir aber nun zu den Themen, die wohl viele Gründer am meisten beschäftigen: Bürokratie, Rechtssicherheit und Finanzen. Digitale Vorlagen für Arbeitsverträge oder Hygienekonzepte erleichtern den Start, und gleichzeitig erinnern viele Programme automatisch an Fristen und Steuertermine. Ein modernes Gastronomie Kassensystem vereinheitlicht viele Bereiche in sich: Einerseits sind solche Systeme mit unterschiedlichen Zahlungsmethoden wie Bargeld, Kreditkarte und Mobile Pay am Telefon kompatibel. Andererseits bieten sie eine umfassende Übersicht über Ausgaben, Einnahmen und Tagesgeschäft sowie zahlreiche nützliche Analysetools. Ihre Finanzen haben Sie somit gebündelt auf einen Blick für daraus folgende Entscheidungen zur Verfügung.
Die häufigsten Stolperfallen von Gastro-Gründern
Laut einer Studie der Ruhr-Universität scheitern Start-ups zum größten Teil am fehlenden Bedarf am Markt (42 %) sowie an fehlenden finanziellen Mitteln (29 %). Stolperfallen, denen Neugründer aus dem Weg gehen können: Einerseits durch ein ausgereiftes Konzept, das einem bestimmten Trend nachgeht oder in eine Nische fällt, in der noch Nachfrage besteht. Das könnte zum Beispiel ein Café sein, das auch Workshops anbietet, oder in dem etwa Zimmerpflanzen oder Bücher erworben werden können. Und auch ein Finanzplan muss natürlich im Vorhinein erstellt und im Laufe des Projektes immer wieder angepasst werden. Hier können die oben erwähnten digitalen Tools helfen. Zögern Sie außerdem nicht, sich professionelle Hilfe in Form eines Steuer- oder Finanzberaters zu holen. So vermeiden Neugründer böse Überraschungen und rüsten sich gezielt für die Zukunft.


















